Es sei aus Furcht vor einer Corona-Virus-Epidemie vielfach zu Hamsterkäufen gekommen. Das ist
aus den (sozialen) Medien zu erfahren. Eine stichprobenartige Nachfrage bei
einschlägigen Zoohandlungen bestätigt das: Der Hamstermarkt sei wie leergefegt,
heißt es. Man sei von der Entwicklung völlig überrascht. Wohl denjenigen, die
jetzt einen Hamster – besser noch ein aneinander interessiertes heterosexuelles
Hamsterpaar besitzen. Das ist Gold wert.
Mittwoch, 26. Februar 2020
Freitag, 21. Februar 2020
Gut gemeint - schlecht gemacht
Wie in jedem Jahr wird anlässlich des Beginns des Straßenkarnevals in Köln beklagt, dass viele Jecken in Köln unterwegs sind, die ihre Stoffwechselendprodukte unziemlich entsorgen. Die gängige Erklärung hier: Es gebe eben nicht genug (Mobil)Toiletten im Stadtgebiet. Die Wahrheit ist leider profan. Viele Gastronomen übertreiben, indem sie die Requisiten des Frohsinns allüberall einsetzen. Siehe Beweisfoto aus einer genretypischen Kölschkneipe in der Zülpicher Straße aufgenommen noch vor dem großen Ansturm an Weiberfastnacht.
Montag, 17. Februar 2020
Gut gekleidet im Karneval
Endspurt und Höhepunkt des Karnevals stehen in Sicht. Für
manchen eine Zeit unfassbar schlechter Musik, des Alkohols, fragwürdiger Pointen und
(unorigineller) Kostüme. Apropos Kostüme. Der Verfasser dieser Zeilen wird hier
keinen großen Aufwand betreiben, einen ausrangierten Businessanzug nehmen
mithilfe einer Schablone und gelber Sprühfarbe als Zweizeiler in Warntafeloptik
die Worte „Gefahr im Anzug“ auf dem fröhlichen Dunkelgrau des Sakkorückens aufbringen,
durch die Straßen schlendern und hoffen, so zur Heiter- und Witzigkeit selbst
bei BWLern und Prädikatsjuristen beizutragen.
Samstag, 18. Januar 2020
Schweizer Bank! Kaufen! Jetzt!!!
Neben anderen originellen und feinen Objekten steht im Kölner Laden, Venloer Straße 46 auch eine
komplette Schweizer Bank zum Verkauf. Die in Frage stehende Bank vereint alle
Tugenden einer Schweizer Bank auf sich. Sie wirkt solide und diskret. (Preise
auf Nachfrage). Aus Platzgründen sieht der Verfasser dieser Zeilen von der
Anschaffung dieser Bank ab.
Da er jedoch schon immer mal Geld auf einer Schweizer Bank
haben wollte, deponierte er 70 Eurocent auf der Sitzfläche. Allerdings erst als
die Ladenbesitzerin versicherte, ihn nicht an die deutschen Finanzbehörden zu
verpfeifen.
Überdies eignet so eine Bank sich überaus für
Karrierehungrige. Allein das tägliche, fünfminütige Hocken auf dem Möbel
qualifiziert nach 6 Monaten zum Schweizer Bänker. Wer mag da noch zögern?
Montag, 30. Dezember 2019
Vom Umgang mit Vorsätzen zum Jahreswechsel. Sehr persönliche Anmerkungen.
2019 ist bald Geschichte.WinkeWinke und ab dafür. Aber werden meine / unsere
Vorsätze dazu beitragen, 2020 gehaltvoll und sinnstiftend zu wirken. Ach ja, Vorsätze. Ich habe jede Menge (guter) Vorsätze.
Nun ist das mit Vorsätzen so eine Sache. Damit ich sie auch
einhalten kann, greife ich zu einem Trick, den ich hier gerne
verrate:
Ich fasse nur solche, die ich leicht einhalten kann. So habe ich mir unter anderem vorgenommen, im kommenden Jahr auf das Seilspringen in meiner Wohnung zu verzichten, weil so meine Nachbarn als auch die Nippesfiguren auf dem Sideboard geschont werden. Das fällt mir nicht schwer, da ich weder Nippesfiguren noch Springseile noch ein Sideboard besitze. Ferner werde ich am 28.November um 15 Uhr 47 allen sommerlichen Schäfchenwölkchen am Himmel über meiner Stadt Namen geben. Ebenfalls eine einfache Übung. Eine Sportsfreundin in der Muckibude erzählte mir, sie habe sich für 2019 vorgenommen, mindestens 50 Hunde zu streicheln aber nicht die sogenannten 'Fußhupen'. Sie habe, stellte sie mit einem Blick in ihr Smartphone fest, sogar die beeindruckende Zahl 58 geschafft, ohne gebissen worden zu sein. So etwas ist mir zu kompliziert, weil das einige Disziplin bei der Dokumentation erfordert. Ferner werde ich meine Pokalsammlung aus meiner aktiven Tenniszeit regelmäßig und sorgsam abstauben. Auch das ist kein Problem wegen des Nichtvorhandenseins von Tennispokalen. Kapiert wie das geht mit den Vorsätzen? Das Einhalten ist eben eine Frage der Vorsatzdefinition. Das Schöne daran ist, man kann endlose Listen aufsetzen, und sich dabei gut fühlen. (Na ja.)
Ich fasse nur solche, die ich leicht einhalten kann. So habe ich mir unter anderem vorgenommen, im kommenden Jahr auf das Seilspringen in meiner Wohnung zu verzichten, weil so meine Nachbarn als auch die Nippesfiguren auf dem Sideboard geschont werden. Das fällt mir nicht schwer, da ich weder Nippesfiguren noch Springseile noch ein Sideboard besitze. Ferner werde ich am 28.November um 15 Uhr 47 allen sommerlichen Schäfchenwölkchen am Himmel über meiner Stadt Namen geben. Ebenfalls eine einfache Übung. Eine Sportsfreundin in der Muckibude erzählte mir, sie habe sich für 2019 vorgenommen, mindestens 50 Hunde zu streicheln aber nicht die sogenannten 'Fußhupen'. Sie habe, stellte sie mit einem Blick in ihr Smartphone fest, sogar die beeindruckende Zahl 58 geschafft, ohne gebissen worden zu sein. So etwas ist mir zu kompliziert, weil das einige Disziplin bei der Dokumentation erfordert. Ferner werde ich meine Pokalsammlung aus meiner aktiven Tenniszeit regelmäßig und sorgsam abstauben. Auch das ist kein Problem wegen des Nichtvorhandenseins von Tennispokalen. Kapiert wie das geht mit den Vorsätzen? Das Einhalten ist eben eine Frage der Vorsatzdefinition. Das Schöne daran ist, man kann endlose Listen aufsetzen, und sich dabei gut fühlen. (Na ja.)
Sonntag, 15. Dezember 2019
Auch das noch! Arbeitgeber werden immer anspruchsvoller.
Der Ausschnittdienst B. Media sucht Mitarbeiter für in der Zeit von 4 bis 8 Uhr morgens zu verrichtende Tätigkeiten.
Was Sie mitbringen sollten? * Gute PC-Kenntnisse, bevorzugt sind gute Kenntnisse von graphischen Anwenderprogrammen (sicherer Umgang mit der Maus)
Was Sie mitbringen sollten? * Gute PC-Kenntnisse, bevorzugt sind gute Kenntnisse von graphischen Anwenderprogrammen (sicherer Umgang mit der Maus)
Dienstag, 10. Dezember 2019
Warnung an Wunschmuffel
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