Montag, 29. Mai 2023

Einfach mal berühmt werden


 

Petra schreibt über Linkedin. Petra arbeitet für  eine PR-Agentur, die sich die Aufgabe ‚Wir machen Dich berühmt' auf die Fahnen geschrieben hat. Berühmtheit ist im Alltag eine feine Sache. Berühmtheiten müssen beispielsweise im Ristorante Da Luigi nicht viermal die Hand heben, um zu signalisieren, dass die Servicekraft endlich die Rechnung bringen möge. Nein, bei Berühmtheiten reicht das Zucken des kleinen Fingers und schon fragt Luigi höchstpersönlich nach dem Begehr. Petras Agentur weiß, wie das geht mit dem Berühmtmachen. Sie verspricht den bislang Unbekannten in Zeitungen (Medien) wie FAZ oder Welt zu bringen. Ach Petra, bei mir kommt das viel zu spät. Früher, als ich noch hoffte, ein stadionfüllender Popstar zu werden… Tempi passati. Um dennoch Fame zu generieren ein Vorschlag für Petra und ihre Agentur: Man nehme eine angemessene Anzahl von Exemplaren der in Frage stehenden Zeitung und einige Meter Schnur. Nun wickele man den Kunden ein und flugs ist er oder sie in der Zeitung (siehe Motivbild). Ob das tatsächlich wie versprochen bei der Kundengewinnung hilft, wird sich zeigen. Auf jeden Fall hebt es das Selbstbewusstsein der Berühmtseinwollenden. Denn er oder sie kann nun mit Fug und Recht sagen: Schaut mal her, hier war ich in der Zeitung.

Petra schreibt über Linkedin. Petra arbeitet für  eine PR-Agentur, die sich die Aufgabe ‚Wir machen Dich berühmt auf die Fahnen geschrieben hat. Berühmtheit ist im Alltag eine feine Sache. Berühmtheiten müssen beispielsweise im Ristorante Da Luigi nicht viermal die Hand heben, um zu signalisieren, dass die Servicekraft endlich die Rechnung bringen möge. Nein, bei Berühmtheiten reicht das Zucken des kleinen Fingers und schon fragt Luigi höchstpersönlich nach dem Begehr. Petras Agentur weiß, wie das geht mit dem Berühmtmachen. Sie verspricht den bislang Unbekannten in Zeitungen (Medien) wie FAZ oder Welt zu bringen. Ach Petra, bei mir kommt das viel zu spät. Früher, als ich noch hoffte, ein stadionfüllender Popstar zu werden… Tempi passati. Um dennoch Fame zu generieren ein Vorschlag für Petra und ihre Agentur: Man nehme eine angemessene Anzahl von Exemplaren der in Frage stehenden Zeitung und einige Meter Schnur. Nun wickele man den Kunden ein und flugs ist er oder sie in der Zeitung (siehe Motivbild). Ob das tatsächlich wie versprochen bei der Kundengewinnung hilft, wird sich zeigen. Auf jeden Fall hebt es das Selbstbewusstsein der Berühmtseinwollenden. Denn er oder sie kann nun mit Fug und Recht sagen: Schaut mal her, hier war ich in der Zeitung.

Freitag, 19. Mai 2023

Vom Umgang mit giftigen Pflanzen

 

Blauregen – so heißt die Pflanze -im Bild riecht gut, sieht gut aus und ist giftig. Jüngst zuppelte eine junge Frau an den üppig wuchernden Gewächskaskaden, offenbar in der Absicht, die ein oder andere Blütentraube mitzunehmen. Hinzu trat ein älterer Herr und sprach so: Junge Frau, da müssen se aber vorsichtig sein. Die sind giftig.

 Darauf die Frau: Danke, aber die sind sowieso nicht für mich.

Montag, 15. Mai 2023

Muttertag war früher irgendwie anders

 

Selbst der Muttertag unterliegt gewissen Moden.

2023 in der Umkleide der hiesigen Muckibude. Zwei Herren, vielleicht Mitte 20 und durchaus tätowiert begrüßen sich.

1: Hey Alter!

2: Na Mann?

1: Was machst Du'n hier? Haste keine Mutter oder was?

2: Die is doch auch hier.

1 ab an die Geräte.

Mittwoch, 8. Februar 2023

Meine Waschmaschine informiert nicht stringent

 




Piktogramme sollen Sachverhalte einfach erklären. Und nun so etwas. Das findet sich an meiner Waschmaschine. Ich verstehe nicht, was meine Waschmaschine mir damit sagen will. Bild oben: Zum Waschen ist Wasser unabdingbar? Das wäre eher selbstverständlich. Aber was bedeuten die Zettel mit dem Gitter und den roten Kreisen in diesem Zusammenhang? Eine Anleitung für ‚Schiffe versenken‘? Bild unten: Beim Waschen die Klappe schließen, da sonst Wäschestücke herausfallen könnten? Oder keine dunkle Wäsche gemeinsam mit weißer waschen? Nun das mittlere Bild. Münzen, Knöpfe und Büroklammern können aus den Hosentaschen fallen. Ok.Büroklammern? Wer führt heutzutage Büroklammern in Hosentaschen spazieren? Vielleicht machen das nur unterbezahlte Büroangestellte, die sich mit unauffälligem Heftklammerklau an ihrem Arbeitgeber rächen, indem sie später die über Jahre gesammelte Beute im Darknet anbieten? Apropos Jahre. Nicht im Bild zu sehen ist ein großer Aufkleber mit einem Versprechen: 10 Jahre Garantie auf den Elektromotor. Das ist einerseits prima. Andererseits erinnert es an die Endlichkeit menschlichen Seins. Wenn es einigermaßen mies läuft, wird mich der Elektromotor meiner Waschmaschine überleben. Glücklicherweise werde ich bei der Testamentseröffnung nicht zugegen sein. Dort wird es heißen: Tja der alte Zausel ist ja nun nicht mehr. Aber das mit dem Elektromotor. Das ist wirklich nachhaltig. Wer will den? Und dann geht das Gezänk los. Die Erben reden in Folge nicht mehr miteinander, Juristen und Gerichte werden bemüht. Gottseidank, geht mich das nichts mehr an. Übrigens.  Meine Waschmaschine heißt AEG. Früher leitete sich daraus der Spruch ab: Aus Erfahrung Gut. Im Laufe der Jahre wandelte das sich in Angeschafft - Eingeschaltet - Gehtnicht

PS: 1400 Schleudertouren qualifizieren zur Saftzentrifuge. Vorher bitte Seifenreste entfernen.